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A.5.4 Binaurale Experimente
In einer Reihe von Experimenten, die Goldstein und Houtsma 1971 durchgeführten [3], zeigte sich ein weiteres Indiz gegen Schoutens Theorien. In ihren Versuchen zeigte sich, daß Töne nicht auf beiden Ohren gleichzeitig hörbar sein müssen, um einen Tonhöheneindruck zu erzeugen. Die Experimente gingen bisher davon aus, daß alle Frequezen auf einem Ohr hörbar sein müssen. Wenn die Obertöne auf das rechte und das linke Ohr getrennt voneinander gespielt werden, ergibt sich der gleiche Tonhöheneindruck, als ob alle Freqenzen auf einem Ohr gehört werden. Für solch einen Eindruck reicht es schon aus, wenn ein Oberton rechts und ein anderer links vorgespielt wird.
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