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Es liegt eine Inkonsistenz im Modell, wie es in Abbildung 1.8 auf Seite vorgestellt wurde, die in der Unterscheidung zwischen Träger und Modulationsfrequenz liegt.
Es wird sowohl die Modulationsfrequenz als auch die Trägerfrequenz bei tieferen Frequenzen phasengekoppelt übertragen. Das heißt aber, daß keine Möglichkeit besteht, die beiden explizit zu unterscheiden, wie es das Modell in der Version aus Abbildung 1.8 vorsieht. Im diesem Modell spielen beide Frequenzen eine unterschiedliche Rolle. Sie werden an unterschiedlichen Orten im Modell benötigt.
Eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, besteht darin, anzunehmen, daß viele solcher Modelle parallel arbeiten. Bei einer gewissen Komplexität des Systems, also bei einer Vielzahl von einzelnen Integratoren und Oszillatoren, ist diese Unterscheidung wahrscheinlich nicht mehr notwendig. Es ist vorstellbar, daß dann alle möglichen Frequenzkombinationen der verschiedensten Kanäle miteinander kombiniert werden. Dabei werden die vielen verschiedenen Kombination Aktivitätsmuster bilden, von denen noch zu zeigen ist, daß sie für eine Analyse vieler oder aller Informationen aus einem zeitlich veränderlichen Signal ermöglichen.
In diesem Sinne ist das Modell in der gezeigten Form nicht vollständig, weil es seine Leistungsfähigkeit erst durch die Kombination mit vielen anderen parallelgeschalteten Modellen erhält. Es kann nur im Kontext von vielen parallelen Verarbeitungsmechanismen, zeitlichen, örtlichen, phasenkodierten und ratenkodierten betrachtet werden. Erst dann kann sich zeigen, ob es die Eigenschaften besitzt, um alle relevanten Informationen von Schallsignalen zu verarbeiten..
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