|
||||||||||||||
| ISBN: 3540412425 ISBN: 3540412425 ISBN: 3540412425 ISBN: 3540412425 | ||||||||||||||
|
|
Wir empfehlen: | |||||||||||||
|
Next: 6.5.3 Zwei Wege der Verarbeitung Up: 6.5 Diskussion des Modells Previous: 6.5.1 Voraussetzungen
6.5.2 Verallgemeinerung der Periodizitätsgleichung
Das Modell hat die Möglichkeit, beliebige dieser Informationen miteinander zu kombinieren. Nicht alle davon werden tatsächlich auch angewendet. Genutzt werden nur drei davon, die aus der Periodizitätsgleichung
Resonierende Oszillationen mit Modulationsfrequenzen
Diese Kombination ermöglicht einem Absoluthörer eine absolute Bestimmung der Tonhöhe der Grundfrequenz eines komplexen Signals. Dieser Modus entspricht der Gleichung
Resonierende Oszillationen mit Trägerfrequenzen
Durch diese Kombination ist es Absoluthörern möglich, die einzelnen Komponenten eines komplexen Signals zu bestimmen. Dieser Modus entspricht der Gleichung
Getriggerte Oszillationen mit einer Kombination aus Träger- und Modulationsfrequenz
Dies ist die Methode, die durch die ursprüngliche Periodizitätsgleichung
Bereichsanpassung durch Verzögerung
Das Modell ist dafür konzipiert, aus einem amplitudenmodulierten Signal eine Information über die Grundfrequenz herauszuholen. Warum tut es dies aber auf eine vermeintlich so komplizierte Art und Weise, statt sich die vorhandene Information aus der Modulationsfrequenz zu besorgen und sie mit einem Oszillator zu vergleichen?
Die Antwort darauf ist schwierig und sicher noch nicht vollständig. Aber einen Vorteil bietet diese Art der Verarbeitung:
Das Problem der LautstärkeAlle Fasern des VIII. Nervs haben eine lautstärkeabhängige Tunigkurve, d.h bei lauteren Signalen haben sie eine höhere Feuerrate. Bei allen unseren Überlegungen gingen wir bisher aber davon aus, daß die Rate eine Information über die Frequenzen trägt. Wenn der Integrator mit einer höheren Rate angesprochen wird, wird er früher feuern als mit einer niedrigeren Rate. Mit diesem Mechanismus haben wir oben den Effekt der Tonhöhenverschiebung bei kurzen Tönen erklärt. Wenn die Rate aber lautstärkenabhängig ist, wieso ist die Wahrnehmung der Tonhöhe dann (im großen und ganzen) invariant gegenüber Lautstärkeänderungen? Es muß also noch einen Mechanismus geben, um die Eingänge des Integratorneurons lautstärkeunabhängig zu machen. Bisher gibt es keine schlüssige Erklärung dieses Vorgangs. Es steht jedoch zu vermuten, daß die Sättigung der Hörnervfasern 30dB über ihrer Schwelle eine Möglichkeit gibt, einen definierten Arbeitspunkt erlaubt. Eine andere Möglichkeit ist die Annahme einer Schwelle, über die ein Neuron kommen muß, um in weiteren Verarbeitungsstufen einen Effekt auslösen zu können. Auch dieser Mechanismus würde einen festen Arbeitspunkt der Neurone festlegen.
Next: 6.5.3 Zwei Wege der Verarbeitung Up: 6.5 Diskussion des Modells Previous: 6.5.1 Voraussetzungen |
||||||||||||||
|
Back to the topic site: ScientificPublication.com/Startseite/Wissenschaft External Links to this site are permitted without prior consent. | ||||||||||||||
| Home | deutsch | Set bookmark | Send a friend a link | Copyright © | Impressum | ||||||||||||||