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6.1.3 Zum Vergleich: die doppelte Modulationsfrequenz
Auf der rechten Seite der Abbildung 6.1 ist zu sehen, wie dasselbe System, also die gleichen Neurone, auf eine AM reagieren würde, die eine doppelt so hohe Modulationsperiode, also eine halb so lange Modulationsfrequenz hat. Dieser Ton entspricht einer Oktavverschiebung der Tonhöhe, würde also mit einer doppelt so hohen Tonhöhe wahrgenommen.
Relativmodus
Im Relativmodus wird das Oszillatorneuron jetzt doppelt so oft angestoßen, das Integratorneuron kann aufgrund seiner längeren Integrationszeit nicht jeder Triggerung folgen, sondern macht nur jede zweite Modulationsperiode mit. Es muß immer noch genausovielen Trägerperioden folgen wie im vorigen Beispiel.
Absolutmodus
Im Absolutmodus reagiert das Integratorneuron exakt wie zuvor und wie im Relativmodus. Der Oszillator hingegen wird jetzt nicht angestoßen. Er kann aufgrund der verdoppelten Modulationsperiode nicht mehr resonieren und bleibt statt dessen stumm. Das Koinzidenzneuron reagiert gar nicht mehr, weil es keinen Eingang mehr vom Oszillator erhält. Daraus folgt für einen Absoluthörer, daß dies ein anderer Ton ist als im ersten Beispiel.
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