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5.2.2 Ergebnisse
Abbildung 5.3 zeigt ein typisches Ergebnis eines solchen Experiments. Die drei durchgehenden Linien entsprechen den tatsächlich im Stimulus vorhandenen Frequenzen (von oben nach unten
Der Bereich der Unterscheidungsfähigkeit
Die Versuchspersonen waren in der Lage, vom Beginn des getesteten Hörbereichs bis hin zu Frequenzen von über 5000Hz Teiltöne aus dem Komplex herauszuhören. Die obere Kurve in Abbildung 5.4 gibt den geglätteten Verlauf der Zahl der gehörten Teiltöne wieder. Das Maximum der Erkennung liegt zwischen 800Hz und 3000Hz. Die fehlerfrei oder mit kleinem Fehler erkannten Komponenten sind mit der darunterliegenden Linie gekennzeichnet. Diese Linie hat ein Maximum bei 1000Hz bis 2000Hz. Ab einer Frequenz von ungefähr 5000Hz verschwindet dann die Fähigkeit, die Töne richtig zu benennen, obwohl noch einige genannt werden.
Bereich der Wahrnehmung der Modulationsfrequenz
Die Modulationsfrequenz wird über den ganzen gemessenen Bereich hinweg ungefähr als gleich stark wahrgenommen. Wie in Abbildung 5.4 an der untersten Kurve zu sehen ist, wurde im gesamten Bereich von Trägerfrequenzen zwischen 740Hz und 5000Hz eine Frequenz im Bereich der Modulationsfrequenz genannt. Diese Frequenz wurde allerdings weniger häufig genannt als die anderen vorhandenen spektralen Komponenten. Einige Versuchspersonen wollten diesen Ton nicht von sich aus nennen. Bei Nachfrage bezeichneten sie ihn als ,,Kombinationston`` und wollten ihn nicht zu den anderen genannten Tönen zählen. Einige Versuchspersonen nahmen diesen Ton leiser wahr als die anderen Komponenten. Einige Versuchspersonen hörten ihn nicht wesentlich leiser oder genauso laut wie die anderen Komponenten.
HarmonizitätEinige der vorgespielten Töne waren aufgrund der Frequenzverhältnisse harmonisch, ihre Trägerfrequenz entsprach also einem ganzzahligen Vielfachen der Modulationsfrequenz. Dies wurde von den Versuchspersonen zwar bemerkt, weil die Töne dann in einem ,,musikalisch richtigen`` Verhältnis zueinander standen, machte aber für die Wahrnehmung der einzelnen Komponenten keinen Unterschied. Die Absoluthörer bemerkten also die Harmonizität, aber nur deshalb, weil sie aufgrund der gehörten Töne bewußt entscheiden konnten, ob es sich um eine harmonische Kombination handelt oder nicht.
Wahrnehmung von anderen Tönen
Es gibt zwei Töne, die neben der Modulationsfrequenz noch öfters genannt wurden, nämlich zwei Seitenbanden der Trägerfrequenz. Diese beiden Töne entsprechen Frequenzen, die im Abstand von zwei mal der Modulationsfrequenz um die Trägerfrequenz herum liegen. Diese Frequenzen entsprechen also
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