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5.2.1 Fragestellung des ExperimentsDie Fragestellungen in diesem Versuch waren:
Die Fragestellung in diesem Versuch ist anders, als bei einem normalen Experiment zur Tonhöhenverschiebung, das mit einem Relativhörer durchgeführt wird. Die Fragen zur Tonhöhenverschiebung stellten wir bei den Absoluthörern nicht mehr, weil sie offenbar keiner solchen Verschiebung unterliegen. In diesem Versuch ergab sich, daß die Versuchspersonen anscheinend in der Lage waren, Obertöne aufzulösen, die im Bereich von 4000Hz lagen, bei 250Hz Modulationsfrequenz also dem sechzehnten Oberton der Grundfrequenz entsprachen. Die Versuchspersonen hatten keine erkennbare Mühe, diese Töne zu bestimmen, und gaben ganz ungezwungen an, drei verschiedene Töne zu hören und auch einzeln unterscheiden zu können. Die Töne wurden zwar oft als unangenehm empfunden, weil sie keinen musikalischen Relationen unterlagen und im Sinne der Musik sicherlich ,,unästhetisch`` klangen. Dies war aber kein Hinderungsgrund, sie genau zu benennen.
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