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3.1 Einführung
Aus allem bisher Gesagten sollte klar sein, daß das fundamentale Problem bei der Aufstellung einer allgemeinen Theorie zur Tonhöhenwahrnehmung die Varianz ist. Klänge, die sich in ihren physikalischen Größen unterscheiden, erzeugen den selben Tonhöheneindruck. Wie können wir die Operation, diese ,,Viele-in-eine - Transformation`` beschreiben, die das auditorische System vollbringt, um die Qualität zu erhalten, die wir Tonhöhe nennen?
Meßverfahren
Forschung auf diesem Gebiet ist schwierig, weil Tonhöhe ein rein subjektives Attribut von Klängen ist. Bestimmte Eigenschaften von Klängen, wie die spektralen Komponenten oder seine Lautstärke, sind einfach zu messen. Mit den Meßapperaten, die wir zur Verfügung haben, können wir die Lautstärke und die Frequenzen leicht auf ein Promille messen, aber so wie das Volumen eines Tones oder seine Klangfarbe kann die Tonhöhe nicht direkt bestimmt werden. Es gibt keinen Maßstab für Tonhöhe, weil sie nur im Kopf des Hörers existiert. Das einzige, was eine Versuchsperson sagen kann, ist, ob eine Tonhöhe tiefer oder höher ist als eine andere. Genau diese Fähigkeit der Unterscheidung in höher/tiefer können wir aber benutzen, um ein Meßverfahren zu konzipieren.
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