| |
Next: 1.5.6 Das Koinzidenzneuron
Up: 1.5 Das neuronale Korrelationsmodell
Previous: 1.5.4 Die Oszillatorneurone
Der Integrator kann mit Zellen im dorsalen Nucleus cochlearis (DCN) identifiziert werden. Er wird aus Zellen vom Typ Pyramidenzellen gebildet [2].
Der Integrator, hat einen Eingang vom VIII. Nerv. Er erhält immer dann ein Signal, wenn die Trägerfrequenz einen Nulldurchgang hat oder zu einem anderen, aber unveränderlichen Zeitpunkt. In diesem Fall schaltet er seinen Pegel um eine kleine Einheit nach oben, bis er nach einer bestimmten Zahl von Eingängen seine Schwelle erreicht hat. Bei Erreichen seiner Schwelle feuert er. Durch diese Integration von Signalen wird eine Zeitverzögerung erzeugt, die einem Vielfachen der Trägerperiode entspricht. Der Integrator projiziert, wie auch der Oszillator, auf das Koinzidenzneuron, wo die beiden Eingänge von Integrator und Oszillator korreliert werden.
Die innere Struktur eines Integrators ist so beschreibbar, daß er durch einen Eingang des Triggers gestartet wird. Dies geschieht durch die beiden Neuronen auf der rechten Seite, die sich gegenseitig hemmen. Dies hat zur Folge, daß das dritte Neuron, links, bei jedem Impuls des Triggers auf seinen Grundzustand gesetzt wird. Da dies aber nicht bei jedem Nulldurchgang des Triggers der Fall sein kann, muß angenommen werden, daß mindestens zwei Integratoren nötig sind, die dann gemeinsam arbeiten, um abwechselnd zum richtigen Zeitpunkt feuern können. Die hemmenden Zellen entsprechen Sternzellen aus dem DCN [39].
Man kann die Zeiten, zu denen der Integrator feuert, beschreiben mit: , von dem Moment ab, den der Trigger vorgibt. Er feuert also immer nur bei ganzzahligen Vielfachen der Trägerfrequenz.
|
| |
|
|