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Psychophysikalische Untersuchung von spektralen und zeitlichen Mechanismen des auditorischen Systems anhand harmonischer und unharmonischer Amplitudenmodulationen: relatives und absolutes Gehör

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1.5.3 Das Triggerneuron

Der Trigger übernimmt die Funktion des Triggerns des Oszillators und des Integrators. Er hat einen Eingang vom VIII. Nerv, der ihn immer dann aktiv werden läßt, wenn das Signal in der Modulationsfrequenz einen Nulldurchgang hat. Als Ausgang projiziert er auf den Oszillator und auf den Integrator. Diese beiden Einheiten erhalten ihre Impulse vom Trigger immer gleichzeitig, so daß sie synchron arbeiten können.
Auf der rechten Seite der Abbildung ist die Ableitung eines Triggers dargestellt. Er feuert immer zu einem bestimmten Zeitpunkt der umhüllenden Wellenform des Signals. Es ist bis jetzt nicht klar, an welcher Stelle genau das Feuern erfolgt, ob z.B. bei einem Minimum oder an der Stelle des steilsten Anstiegs. Solange wir keine genaueren Informationen über diesen Punkt haben, können wir ihn ohne Beschränkung der Allgemeinheit an einen Ort unserer Wahl legen. In dieser Abbildung erfolgt die Triggerung zum jeweils ersten Maximum der Trägerfrequenz nach einem Minimum der Modulationsfrequenz. Der Trigger feuert also immer bei Zeiten, die wir mit tex2html_wrap_inline3531 beschreiben können. Der Trigger könnte mit Ein-Aus Neurone (On-Type) aus dem Nucleus cochlearis (PVCN) identifiziert werden, die eine solche Synchronisation auf die Modulationsfrequenz zeigen [61, 39]. Dies könnten sogenannte Octopuszellen sein, die eine On-Antwort aufweisen, wie sie das Modell voraussetzt.

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Abbildung: Elektrophysiologische Ableitung eines Neurons, das die Eigenschaften eines Triggerneurons hat. Im Teil~a der Abbildung ist die Antwort eines Neurons auf die Modulationsfrequenzen zwischen 100 Hz und 800 Hz aufgetragen. Im Teil~b ist das selbe Neuron in einem anderen Ausschnitt zwischen 400 Hz und 1000 Hz gezeigt. Jeder Punkt entspricht einem Aktionspotential. Das Neuron folgt mit seinen Antworten im gesamten Bereich der Modulationsfrequenz. (Abbildung von Prof. Langner)


  
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